2015 Ferrari LaFerrari
The Zürich Auction 2026
Chassis No. ZFF76ZHB000214333
Engine No. 296124
Transmission No. 1360
Ferrari's flagship models, beginning with the watershed 288 GTO of 1984 through to the 1200-CV F80, each demonstrated what Maranello could achieve once freed from the compromises of series production. Unveiled at Geneva in 2013, the LaFerrari was the first of them to look to hybridization for that advantage, and it did so without softening the character of the V12 sitting behind the driver.
The 6.3-liter V12 was mounted amidships and rated at 800 CV, with a 13.5:1 compression ratio and a 9,250-rpm redline, making it the most powerful naturally aspirated V12 ever fitted to a Ferrari production car. Ferrari paired this with a Formula One-derived HY-KERS motor of 163 CV to fill the low and mid-range, driving through the differential and leaving the V12 free to be tuned for the top end. The combined 963 CV reached the rear wheels through a seven-speed dual-clutch transaxle. Factory test driver Raffaele de Simone lapped Fiorano in one minute and 20 seconds, five seconds inside the Enzo's mark, and when Richard Meaden writing for evo magazine lapped the same track, he reported that "LaFerrari literally devours the place, romping down the straights and chomping through the corners like nothing I've ever driven here."
Chassis 214333, one of just 499 examples produced, left Maranello finished in Bianco Fuji, a seldom-seen choice against the Rosso Corsa that accounts for so much of the production run. The stark white bodywork is set off by Giallo Modena brake calipers at each corner. Overhead, the roof is finished in exposed carbon fiber, an option believed to have been specified on only around 50 cars. The Bianchi/Neri leather interior is complemented by a dedication plaque on the steering wheel engraved with the name of its first owner. The lower dashboard, knee bumpers, and door handles are trimmed in leather, appointments found on very few LaFerraris, and the car was further specified with the race telemetry kit. The accompanying special-series “Yellow Book,” issued during production, records delivery in November 2015 to Auto Italia LTD, the official Ferrari concessionaire in Hong Kong, with its certificate of conformity issued on 24 November 2015.
The car presents in excellent condition and shows just 92 kilometers from new at the time of cataloging, placing it among the lowest-mileage examples extant. Its maintenance has been consistent with that use. Blackbird Concessionaires, the official Ferrari dealer in Hong Kong, carried out an annual service in March 2019 and returned to the car in February 2022, at 84 km, for the four-year major service, which took in engine oil and filter, brake fluid, A/C and air filters, the EM2 drive belt, and a number of engine seals and coolant hoses to manufacturer specification. Ital Auto completed a 202-point inspection in November 2025 and identified the original high-voltage battery as due for replacement, a finding typical of a hybrid powertrain that has spent almost all of its life at rest.
Acquired by the present owner earlier this year, the LaFerrari was entrusted to Rossocorsa, the official Ferrari dealer in Milan, so that the work could be carried out. Alongside a new high-voltage battery, the car received a new 60-amp-hour lithium low-voltage battery and mounting kit, a Gateway Kit, and a fresh EM2 drive belt, all following twelve hours of diagnosis on Ferrari's dedicated equipment and concluding with the clearing of fault codes and a road test. The invoice, on file, runs in excess of €200.000. The sticky-button issue that afflicts so many cars of the period was also remedied in advance of the sale. The largest single expense any low-mileage LaFerrari is likely to face has therefore already been met, and the car is ready to be driven and enjoyed.
For the collector pursuing the complete sextet of Ferrari hypercars, this delivery-mileage example is an essential acquisition, and one that will be remembered among the most significant Ferraris ever built.
Fahrgestellnummer: ZFF76ZHB000214333
Motornummer: 296124
Getriebenummer: 1360
Ferraris Flaggschiff-Modelle – vom bahnbrechenden 288 GTO des Jahres 1984 bis hin zum 1200-PS-starken F80 – demonstrierten eines nach dem anderen Maranellos Fähigkeiten, sobald man von den Kompromissen der Serienproduktion befreit war. Der 2013 in Genf vorgestellte LaFerrari war der erste unter diesen Modellen, welcher einen Vorteil in der Hybridisierung suchte; und er tat dies, ohne den Charakter des hinter dem Fahrer sitzenden V12-Motors zu schmälern.
Der 6,3-Liter-V12 wurde als Mittelmotor verwendet, leistete 800 PS, bot ein Verdichtungsverhältnis von 13,5:1 sowie eine Drehzahlgrenze von 9.250 U/min und war damit der leistungsstärkste V12 Saugmotor, der je in einem Serien-Ferrari zum Einsatz kam. Ferrari kombinierte diesen mit einem aus der Formel 1 abgeleiteten HY-KERS-Elektromotor mit 163 PS, um das untere und mittlere Drehzahlband zu füllen. Dieser Elektromotor wurde über das Differenzial angetrieben und liess dem V12 freie Hand für die Abstimmung des oberen Drehzahlbereiches. Die kombinierten 963 PS gelangten über ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe an die Hinterräder. Werks-Testfahrer Raffaele de Simone umrundete Fiorano in einer Minute und 20 Sekunden – fünf Sekunden schneller als die Bestzeit des Enzo. Als Richard Meaden von der Zeitschrift evo dieselbe Strecke befuhr, berichtete er: „Der LaFerrari verschlingt den Kurs förmlich; er stürmt die Geraden hinunter und frisst sich durch die Kurven wie kein anderes Auto, das ich hier je gefahren bin.“
Fahrgestell 214333, eines von nur 499 produzierten Exemplaren, verliess Maranello im Farbton Bianco Fuji – eine selten gesehene Wahl im Vergleich zum Rosso Corsa, das einen Grossteil der Produktionsserie ausmacht. Die reinweisse Karosserie wird durch Bremssättel in Giallo Modena an allen vier Rädern akzentuiert. Über den Köpfen ist das Dach aus Sichtcarbon gefertigt – eine Option, von der man annimmt, dass sie bei nur etwa 50 Fahrzeugen realisiert wurde. Die Lederausstattung in Bianchi/Neri wird durch eine Widmungsplakette auf dem Lenkrad ergänzt, in welcher der Name des Erstbesitzers eingraviert ist. Der untere Teil des Armaturenbretts, die Kniepolster und die Türgriffe sind mit Leder bezogen – Ausstattungsdetails, die nur bei sehr wenigen LaFerraris zu finden sind. Schliesslich wurde der Wagen mit dem Renn-Telemetrie-Kit bestellt. Das dazugehörige Sonderserien-”Yellow Book”, das während der Produktion ausgestellt wurde, dokumentiert die Auslieferung im November 2015 an Auto Italia LTD, den offiziellen Ferrari-Konzessionär in Hongkong, wobei das EG-Übereinstimmungs-zertifikat am 24. November 2015 ausgestellt wurde.
Das Fahrzeug präsentiert sich in hervorragendem Zustand und weist zum Zeitpunkt der Katalogisierung lediglich einen Kilometerstand von 92 Km seit Erstauslieferung auf, womit es zu den Exemplaren mit den geringsten Laufleistungen überhaupt gehört. Die Wartung entsprach stets dieser Nutzung. Blackbird Concessionaires, der offizielle Ferrari-Händler in Hongkong, führte im März 2019 einen Jahresservice durch und widmete sich dem Wagen erneut im Februar 2022 bei 84 km für die grosse Vierjahres-Inspektion. Diese umfasste Motoröl und -filter, Bremsflüssigkeit, Klimaanlagen- und Luftfilter, den EM2-Antriebsriemen sowie eine Reihe von Motordichtungen und Kühlmittelschläuchen nach Herstellervorgabe. Ital Auto absolvierte im November 2025 eine 202-Punkte-Inspektion und stellte fest, dass die originale Hochvoltbatterie ausgetauscht werden musste – ein Befund, der typisch für eine Hybrid-Kraftübertragung ist, da das Fahrzeug fast sein gesamtes Dasein im Stand verbracht hatte.
Anfang dieses Jahres durch den jetzigen Eigentümer erworben, wurde der LaFerrari Rossocorsa, dem offiziellen Ferrari-Händler in Mailand, anvertraut, um die Arbeiten ausführen zu lassen. Neben einer neuen Hochvoltbatterie erhielt der Wagen eine neue 60-Ah-Lithium-Niedervoltbatterie samt Montagesatz, ein Gateway-Kit und einen frischen EM2-Antriebsriemen. Allen Arbeiten ging eine zwölfstündige Diagnose auf den speziellen Ferrari-Testgeräten voraus. Abgeschlossen wurde die Wartung mit dem Löschen der Fehlercodes und einer Probefahrt. Die vorliegende Rechnung beläuft sich auf über €200.000. Das Problem der klebrigen Knöpfe, von dem so viele Fahrzeuge dieser Epoche betroffen sind, wurde im Vorfeld des Verkaufs ebenfalls behoben. Der grösste Einmalaufwand, der bei einem LaFerrari mit extrem geringer Laufleistung anfallen kann, ist somit bereits erledigt, und der Wagen steht bereit, gefahren und genossen zu werden.
Für den Sammler, der das vollständige Sextett der Ferrari-Hypercars anstrebt, ist dieses Exemplar mit Auslieferungskilometern eine essenzielle Bereicherung – und ein Fahrzeug, das als einer der bedeutendsten je hergestellten Ferraris in Erinnerung bleiben wird.